...500 Jahre

Der Geigenbau ist ein 500 Jahre alter Beruf...


...viele Arbeitsgänge im Geigenbau führen wir heute immer noch genau so aus wie vor 500 Jahren, und bei vielen Fragen geht der direkteste Weg zur Antwort immer noch über die Vergangenheit und die Quellenforschung.

Zum Glück haben Wissenschaftler doch an vielen Ecken schon den Mantel des Mystischen gelüftet und können dem, der genau hinschauen will, klare Blicke auf die alten Arbeitsmethoden und die eingesetzten Materialien anbieten...

Unser Beruf kann zwar immer noch nicht ingenieurmäßig erfasst werden, wir sind aber auch nicht mehr darauf angewiesen, den Geigenbau als nebulöse, mystische Angelegenheit zu betrachten...

Oben ist ein elektronischer Stärkenmesser im Einsatz: Ein Feldstärkenmessgerät misst den Abstand zwischen Magnetkugel (innen im Instrument) und dem Messaufsatz und überträgt die Daten auf das iPad.

Sehr praktisch für das Durchchecken einer Geige vor einer Reparatur, für einen Zustandsbericht oder zur Stärkenaufnahme für einen Nachbau.

 

Das Lucchimeter (oben) war ursprünglich als Steifigkeitsmessgerät von Bogenbauholz gedacht, hat sich aber schnell bei Geigenbauern verbreitet: Ein kurzer Ultraschallimpuls wird von einem Sender (links im Bild) zur Empfängersonde geschickt und die Laufzeit im Ahornholz wird gemessen.

Sehr praktisch, um versteckte Fehler im Holz aufzuspüren und eine Ahnung von der Steifigkeit des verwendeten Holzes zu bekommen.

 

...immer noch nicht in Werkstattgröße erhältlich ist ein CT-Scanner für alte Geigen:

Unser CT-Archiv wird jedoch mit jedem Besuch in den USA erweitert und umfasst inzwischen mehr als 100 komplette Datensätze von alten Geigen, Bratschen und Celli.

So man kann sogar innen in berühmte alte Instrumente hineinschauen! 

Und die Ausdrucke aus diesen Daten sind so fein, dass man sehr gut danach arbeiten kann...

 

FFT-Klang-Analyseprogramme gibt es eigentlich schon seit den 1990er Jahren: während man damals noch Großrechner brauchte, ist inzwischen die Hardware von jedem besseren Notebook dazu fähig, Klang-Untersuchungen per Fourieranalyse auszuführen.

Sehr praktisch, um die Hauptresonanzen von Decke, Boden, Griffbrett und anderen Komponenten klar zu bestimmen.

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